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Hans-Joachim Holze
Mehr als 30 Jahre Antiquitätenhandel haben sein Auge für die Kunst geschult. Die eigene
Kreativität entwickelte sich erst in den letzten Jahren auf Mallorca.
Erste Werke mit Krakelé-Technik, Spachteltechnik
mit Schattenbildung, die sich durch Licht-einwirkungen verändern, führten ihn zu seinen ausgeprägten Schwarz-Weiß-Bildern,
überwie-gend in grafischer Strenge und Klarheit.
Seine Collagen zeigen wieder seinen Blick für Kuriositäten und
Raritäten. Alt und neu werden vereinigt zu ungewöhnlichen Kompositionen, die modern wirken, jedoch das Alte bewahren. |
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Die neuesten Materialbilder wirken sehr eindringlich. Die
Vergänglichkeit des Metalls wird in seinen Collagen festgehalten oder besser gesagt aufgehalten, konserviert, künstlerisch
angeordnet, kraftvoll und ausdrucksstark.
Die naturbelassenen Skulpturen aus alten Baumstämmen werden handwerklich bearbeitet,
sodaß man das herrliche, natürliche Holz, meistens in Korkenzieherform gedreht, erkennen kann. Das Holz des Mandelbaums ist
teilweise 200 bis 300 Jahre alt. Die Materialien stammen ausschließlich von Mallorca.
Bis
zu seinem Tod im März 2008 wurde er von der Galerie Kass in Innsbruck
betreut. |